Unternehmen
Umwelttechnik
ein sauberer, moderner Verwertungsbetrieb in und für Sachsen
saubere Sache
mit einem durchdachten System
Die Produktionsgebäude werden über Lüfter mit Frischluft versorgt. Die Abluft der Produktionshallen und des Klärwerks wird abgesaugt. Es herrscht in allen Hallen ständig ein geringer Unterdruck, um ein unkontrolliertes Ausströmen von geruchs- und staubbelasteter Raumluft zu verhindern. Über eine Leitung wird die Abluft in die Luftwäsche geleitet. Das hochbelastete Kondensat des Koch- und Trockenprozesses wird in Luftkondensatoren geführt und anschließend im Klärwerk gereinigt.
Alle Abwässer der Produktion, Fahrzeugwäsche und der Luftwäsche werden in der betrieblichen Kläranlage gereinigt. Danach wird das gereinigte Abwasser in die öffentliche Kanalisation eingeleitet und zur Gemeinschaftskläranlage Großenhain transportiert. Die Kläranlage der TBA in Lenz besteht aus der mechanisch-physikalischen Vorreinigung (Flotation) und der biologischen Klärung im SBR-Becken.
Nach der Luftwäsche wird die Abluft durch ein Biobeet gedrückt. Das Biobeet besteht aus einer mehrschichtigen Befüllung. Die Anströmschicht (30 cm) besteht aus Hartholzwurzeln, darauf liegt eine Schicht (1,20 m) aus einem Kokosfaser-Weißtorf-Mix. Diese Materialien beherbergen Bakterienstämme, die dafür sorgen, dass die geruchstragenden Stoffe (z.B. Schwefelwasserstoff) abgebaut werden und die vom Biobeet aufströmende Luft den Geruch von Komposterde hat.